LAOS
02.01.2005 bis 16.02.2005  |  <<  Vang Vieng  Fahrt nach Luang Prabang  Luang Prabang  >>

Erhaben: Das Wat Mai.

Blaue Stunde auf der Sisavangvong Road.

Vor dem Nationalmuseum.

Abendliche Besinnung im Wat.

Herrliche Kunstschätze in einem der über 40 Wats.

Spaziergang mit Jörg auf dem Wasserfall Tat Kuang Xi.

Luang Prabang
10.01.2005 - 17.01.2005
24.01.2005 - 29.01.2005

 
Luang Prabang. Eine Stadt voll laotischer Bescheidenheit - und doch glänzen prachtvolle Tempel an jeder Ecke der Altstadt. Eine Stadt, in der Mönche gleichmütig durch die Straßen und Gassen schweben. Eine Stadt, die im Angesicht ihrer buddhistischen Anmut und geistigen Größe seine Besucher verzaubert und demütig werden lässt.

"Ich finde es so schön hier" klang es so oft aus Amelies Mund. Meist kam das nicht ohne den Zusatz "Ich möchte hier bleiben." Und so blieben wir. Insgesamt vierzehn Tage, mit einer Unterbrechung.

Ach, wir dachten überhaupt nicht daran, so lange in der ehemaligen Königsresidenz auszuharren. Aber wir haben uns von der Langsamkeit und Gelassenheit, die in allen Ritzen der prachtvollen Stadt lauern, anstecken lassen. In welcher ehemaligen Königsstadt kann man schon die Straße überqueren ohne nach links und rechts zu gucken? Solch' kleine Eigenheiten ließen uns Luang Prabang lieb gewinnen.

Aber nun etwas konkreter zu den Sehenswürdigkeiten: 48 Wats (buddhistische Tempel) drängeln sich auf ein paar Quadratkilometern. Die meisten Wats finden sich auf der wunderschönen Landzunge zwischen Mekong und Nam Ou River. Hier auf der Halbinsel kann man frühmorgens dem beeindruckenden dag bat - dem Almosengang der buddhistischen Mönche - beiwohnen. Hunderte barfüßiger Mönche wandern wie an einer Perlenkette aufgereiht mit Schüsseln durch die Straßen und erhalten Almosen, meistens klebriger Reis und kleinere Geldbeträge. Für die Bewohner Luang Prabangs ist es eine große Ehre, ihre Mönche zu beschenken.

Und dann gibt es noch den Nachtmarkt. Hier wird vor allem von den ethnischen Minderheiten Laos' allerlei Nützliches und Unnützes, aber fast immer Schönes feilgeboten: Stoffe, Bekleidung, Lampen, Papiere und Hastenichjesehn (Bild links). Für Amelie lassen wir uns ein Mützchen vom Stamme der Hmong aufschwatzen. Na, sieht ja ganz süß aus.

Tagsüber schlendern wir gerne durch die Wats und kommen dabei oft mit den sehr zugewandten und aufgeschlossenen Mönchen ins Gespräch. Für die männlichen Bewohner der Stadt ist es selbstverständlich, einmal im Leben für ein paar Monate oder Jahre als Novize in einem Wat zu dienen. Hier in Luang Prabang geht das religiöse und weltliche Leben Hand in Hand. Auf dem Vorplatz des Wats Xiengmouane schießt der lokale Badmintonclub seine Bälle über die Netze (Bild links). Hohe Klostermauern oder verschlossene Tore kennt man in Luang Prabang nicht. Und der auf einem Hügel thronende Wat Phousi scheint mit seinem stündlichen Getrommel alles in Luang Prabang zu überwachen und zu beschützen. 

Was haben wir noch? Da gibt es zum Beispiel das Nationalmuseum. Oder erst die Umgebung von Luang Prabang mit seinen ursprünglichen Dörfern, Wasserfällen und Höhlen. Und dann noch zahlreiche Ausflugsziele - viele mit Fahrrad erreichbar. Aber das liest man besser in einschlägigen Reiseführern nach.

Zum Abschluss noch ein Tipp von Eltern an Eltern: Superleckeres (und absolut unbedenkliches) Eis gibt's im Samsara Café in der Sisavangvong Road. Es hat allerdings auch seinen Preis. 
  

< Voriger Eintrag

Nächster Eintrag >

Abendsport im Wat Xieng- mouane.

Eine Hmong-Frau auf dem Nachtmarkt.

Schöne Stoffe, schöne Muster, alle Farben auf dem täglichen Markt.

Typisches Restaurant am Mekong.

Blick auf Luang Prabang von der anderen Mekongseite.